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Staats­se­kre­tär Flo­ri­an Pro­nold be­such­te die Ge­mein­den an der Mi­Ich­stra­ße

Bürgermeister Dr. Gassner überreichte ein Bild des Postsaals an Staatssekretär Florian Pronold
Bürgermeister Dr. Gassner überreichte ein Bild des Postsaals an Florian Pronold (Bild: Anna Unterholzer)

Frontenhausen/Marklkofen. (au) Zum Tag der Städtebauförderung, der bundesweit am Samstag zum dritten Mal durchgeführt wurde, besuchte Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium, die Gemeinden Marklkofen, Frontenhausen, Aham und die Märkte Reisbach und Eichendorf. Das Städtebaubüro Leuninger & Michler aus Kaufbeuren hat das Entwicklungskonzept gemeinsam mit den fünf Kommunen erarbeitet.


Stolz präsentierten die fünf Bürgermeister im Rahmen einer rund vierstündigen Busfahrt bereits durchgeführte Projekte und zukünftig geplante Investitionsschwerpunkte. Rund 40 Personen, darunter zahlreiche Gemeinderäte, der im Bundesbauministerium zuständige Parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold und Vertreter der Regierung von Niederbayern, nahmen an der gemeinsamen Informationsfahrt durchs Vilstal teil.Pronold: „Die Städtebauförderung ist eine außerordentlich erfolgreiche und bewährte Gemeinschaftsleistung von Bund, Ländern und Kommunen. Deshalb haben wir in dieser Legislaturperiode die Bundesmittel für die Städtebauförderung von insgesamt 455 auf 790 Millionen Euro in diesem Jahr erhöht. Bayern erhält davon rund 90 Millionen Euro. Zusammen mit dem neuen Investitionspakt soziale Integration erreichen die Bundesmittel das Rekordniveau von einer Milliarde Euro.“

 

Die Gemeinde Marklkofen begann bereits 1999 mit der Städtebausanierung, unter Bürgermeister Martin Geltinger, machte Bürgermeister Peter Eisgruber-Rauscher vor den Bürgermeisterkollegen und den Gemeinderäten, den Vertretern der Bayerischen Regierung und den beauftragten Planern deutlich. 2013 war die Abschlussveranstaltung in Marklkofen. 2006 wurde mit dem Bau des Wohn- und Geschäftshauses in der Ortsmitte begonnen und gebaut. Inzwischen sind die Wohnungen vermietet und die Geschäfte eingezogen. Die Neugestaltung sei ein wichtiger Entwicklungsschritt für Marklkofen gewesen. Die Gemeinde habe jetzt ein 440 Jahre altes Wirtshaus neben der Kirche erworben. Darin soll ein Bürgersaal integriert werden. Zugleich soll eine Gaststube entstehen.

 

Auch der Markt Frontenhausen hat schon sehr positive Erfahrungen mit der Städtebauförderung gemacht. „Mit der durchgeführten Sanierung des Marienplatzes konnten alle Ziele erfüllt werden“, so Bürgermeister Dr. Franz Gassner bei der zweiten Station. „Jetzt sind wir dabei, den Gasthof zur Post zu einem Treffpunkt für die Bevölkerung umzubauen“. Die Gäste waren bei der Besichtigung des Gasthofs zur Post von dessen Potenzial als Kulturort und Bürger- und Begegnungszentren begeistert.

 

In Eichendorf wurden dort zudem Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge integriert. In Aham machten sich die Bürgermeister und die Marktgemeinderäte mit ihren Besuchern ein Bild von den laufenden Vorbereitungen für eine mit der Bürgerschaft intensivierte Rahmenplanung für die Ortsmitten von Aham und Loizenkirchen (zusammengewachsene Hauptorte). In Marklkofen wurden die neue Ortsmitte und die aktuellen Bemühungen zur Beseitigung von noch bestehenden Leerständen besichtigt.

 

Die Gemeinde Aham steht erst am Beginn der Städtebauförderung. „Mit dem gemeinsam erarbeiteten Entwicklungskonzept konnten wir Schwerpunkte herausarbeiten, die nun gemeinsam mit der Bevölkerung angegangen werden“, skizziert Bürgermeister Jens Herrnreiter die weiteren Schritte in Aham. An den fünf Stationen nahmen jeweils auch interessierte Bürgerinnen und Bürger teil.

 

Im Markt Reisbach wurde in den Diskussionen deutlich, dass der gesamte Markt barrierefrei umgebaut werden muss, um auch zukünftig ein breites Angebot an Gastronomie und Einzelhandel zu bieten. Die anwesenden Mitglieder des Gewerbevereins teilten diese Auffassung von Bürgermeister Rolf-Peter Holzleitner.

 

Der Markt Eichendorf präsentierte an der letzten Station den gerade fertiggestellten Postsaal in der Ortsmitte. „Das Ergebnis kommt bei der Bevölkerung sehr gut an“, zieht Bürgermeister Max Schadenfroh ein erstes Fazit. „Ohne die finanzielle Unterstützung vom Bund und vom Freistaat Bayern wäre das Millionenprojekt aber nicht zu realisieren gewesen.“Martin Frank, Sachgebiet Städtebauförderung bei der Regierung von Niederbayern, fasste die Ergebnisse der Informationsrundfahrt zusammen. „Tolle durchgeführte Projekte und interessante Ideen für die Zukunft. Die Regierung steht den fünf Kommunen als Ansprechpartner für die Planung und Realisierung von Projekten gerne zur Verfügung.“

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